Text Size

facebook

 

   

 

 

 

 


  • Haushaltssperre mit erheblichen Auswirkungen auf die Schulpsychologie

    Der Landesverband Schulpsychologie hat eine Stellungnahme zu den Auswirkungen der Haushaltssperre des Landes NRW an das Ministerium für Schule und Wissenschaft gesendet.

  • Vorwärts, rückwärts, seitwärts – 20 Jahre Landesverband Schulpsychologie NRW

    Seit der offiziellen Eintragung des Verbandes im Jahr 1994 hat sich die Schulpsychologie in NRW inhaltlich wie personell deutlich weiterentwickelt. Der Landesverband hat diese Entwicklungen der Schulpsychologie in NRW stets aufmerksam verfolgt, soweit möglich mitgestaltet, und nicht zuletzt über Kooperationen mit anderen (Sektion Schulpsychologie NRW, AK Kommunale Schulpsychologie, AG der Fachbeauftragten) auch einen wesentlichen Beitrag zur Ausgestaltung der Schulpsychologie in NRW in der Zusammen- arbeit zwischen Land und Kommunen geleistet. Schulpsychologie benötigt in Zeiten massiver Veränderungen in Schule durch gesellschaftliche Veränderungen und Inklusion mehr denn je eine starke Interessensvertretung durch den Landesverband. Der Ver- band hat sich mit der Entwicklung der Schulpsychologie im Land NRW vervielfacht. Viele neue Mitglieder wurden gewonnen, Vorstände haben gewechselt. Neue Struktu- ren und Kommunikationswege müssen gefunden werden, um „alte“ und „neue“ Mit- glieder miteinander ins Gespräch zu bringen, neue Mitglieder zu integrieren und für die aktive Verbandsarbeit zu gewinnen.  Deshalb wollen wir anlässlich des Jubiläums die Verbandsarbeit selbst in den Fokus der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung

  • Fortbildung 2011

    Migration und Schulpsychologie – Kompetenzen für gelingende Beratung

    Die Arbeit für Schüler/innen aus Familien mit Migrationshintergrund hat in den letzten Jahren im schulpsychologischen Alltag immer mehr an Bedeutung gewonnen. Da viele Schulpsychologen uns berichten, dafür noch Ressourcenbedarf zu haben, widmen wir diesem - auch unter Inklusionsgesichtspunkten hochaktuellen Thema - unsere diesjährige Fortbildung.

    Neben zentralen Informationen zur Vielfalt der Lebenswelten und Akkulturationsorientierungen von Migranten sowie psychologischen und soziologischen Erklärungen für gelingende und misslingende Integrationsprozesse soll hinterfragt werden, inwiefern unterschiedliche kulturelle Werteorientierungen das Zusammenleben im Alltag beeinträchtigen. Familiale Sozialisations- und Erziehungsmuster werden diskutiert und die Frage aufgeworfen, welche Folgen bestimmte Erziehungsstile für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern haben.

    Wie wird Bildung und Erziehung in anderen kulturellen Kontexten organisiert? Wie gut kennen Migranten das deutsche Bildungssystem? Was erwarten Eltern mit Zuwanderungsgeschichte von der Schule? Was ist beim Erstkontakt zu beachten? Welche Sensibilitäten gibt es? Wie können motivations-psychologische Erkenntnisse zum Lernen sinnvoll auch bei der Beratung von Familien mit Zuwanderungsgeschichte angewandt werden? Diese Fragen sollen in der einenhalbtägigen Fortbildung bearbeitet werden. Neben Inputs sollen Übungen, die weitere Dimensionen des Lernens und der Beteiligung umfassen, die Auseinandersetzung mit dem Thema fördern. Der fachliche Austausch wird sicher nicht zu kurz kommen.

    Wir sind sicher, mit Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (www.uslucan.de), Professor für Psychologie und moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen und Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung einen sehr kompetenten Referenten gewonnen zu haben.

    Die Fortbildung findet dem vielen von uns bestens bekannten, im letzten Jahr umgestalteten Hotel Nieder in Ostwig im nördlichen Sauerland von Donnerstag, 8.Dezember 2011 bis Freitag, 9.Dezember 2011, statt.

    Näheres zur Anmeldung und den Inhalten hier