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Neuer Vorstand gewählt


Am Freitag, den 6.9.2013 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Landesverbandes Schulpsychologie NRW statt. Arnold Evertz und Elisabeth Hanfland verabschiedeten sich aus der langjährigen, engagierten Vorstandsarbeit und erhielten von den anwesenden Teilnehmern/innen einen großen Dank für ihre überaus engagierte Arbeit. 
 

Der neue Vorstand kann auf eine intensive Vorarbeit aufbauen. Der Landesverband hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs an Mitgliedern ( ca. 40% aller Schulpsychologen/innen in NRW sind im Landesverband organisiert) erfahren und einen hohen Bekanntheitsgrad in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit erworben.

Er wird sich besonders dafür einsetzen, die unterschiedlichen Sichtweisen und Rahmenbedingungen der schulpsychologischen Arbeit ihrer Mitglieder zu einer möglichst einheitlichen, sachlogisch begründeten verbandspolitischen Position zu integrieren und diese gegenüber Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung zu vertreten.

Damit dies gelingen kann, benötigt der Vorstand die aktive Mitarbeit der Mitglieder. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den bisher sehr aktiven Mitgliedern des erweiterten Vorstandes: Susanne Fitzner, Kirsten Solberg, Jutta Hummel-Kaiser, Oliver Junggeburth, Elmar Undorf, Beate Schwagmeier und Monika Huesmann.

 

Schule steht zur Zeit vor großen Herausforderungen. Inklusion und Veränderungen durch den demographischen Wandel und die damit verbundene Entwicklung neuer Schulformen und Schulverbünde sowie die veränderte Kindheit haben deutliche Auswirkungen auf die Schule. Dies wird auch die Schulpsychologie beschäftigen. Prävention und frühe Interventionen und die damit verbundene noch stärkere Vernetzung mit außerschulischen Partnern stellen auch für Schulpsychologen/innen wichtige Ansatzpunkte für ihre Angebote an Schulen dar.

Das Ziel sollte sein, diese Veränderungen konstruktiv aufzugreifen und sich auf die spezifische Aufgabe der Schulpsychologie zu fokussieren, Prozesse der Professionalisierung und Weiterentwicklung der Mitwirkenden in Schule durch vielfältige Beratungs- und Entwicklungsangebote zu fördern.

Die neuesten schulischen Entwicklungen und auch die Veränderungen in den schulinternen Beratungsstrukturen bieten vor allem viele Chancen, die Schulpsychologie von dem nach wie vor bestehenden Reparaturimage zu lösen und sich spezifisch im Bereich der Entwicklung der Organisation Schule und der daran Beteiligten aufzustellen. Dies trägt auch aktiv dazu bei, den Paradigmenwechsel in der schulpsychologischen Arbeit vor Ort zu gestalten.

Nachdem Ausbau der Schulpsychologie in NRW in den letzten Jahren sieht der Verband berufspolitisch in den nächsten Jahren Arbeitsthemen bei Besoldungsgruppen und der Aus-gestaltung von Aufgaben- und Verantwortungsbereichen der Mitarbeiter und der Leitungen der unterschiedlichen dienstlichen Strukturen.

Wir freuen uns auf unsere neue Aufgabe und bauen auf die aktive Mitarbeit von Euch.

Annette Greiner - Carsten Joiko - Hans Ulrich Frink

 

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