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Aktuell

Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Berufspolitische Herausforderungen in der Schulpsychologie in Corona-Zeiten

Beratungsstellen haben in aller Regel sehr schnell in Kooperation mit den kommunalen Trägern Lösungen vor Ort umgesetzt, um für alle an Schule Beteiligten weiterhin ansprechbar zu sein, aber gleichzeitig Mitarbeiter*innen vor Infektionen zu schützen und Infektionsketten zu vermeiden. Folgende Fragen und Probleme von berufspolitischer Relevanz wurden aufgeworfen und bedürfen einer weiteren Beachtung. Lesen Sie die aktuelle Stellungnahme des Landesverbands Schulpsychologie NRW e.V.

Corona aktuell: Offener Brief an die Ministerin

Der Landesverband Schulpsychologie NRW e.V. wendet sich mit einem offenen Brief an die Ministerin Gebauer. Angesichts vieler Mitteilungen und Beratungsanfragen an die Schulpsychologischen Beratungsstellen, sehen wir im kommenden Schuljahr eine sehr schwierige Entwicklung auf die Schulen in NRW zukommen. Die Anzahl der verfügbaren Lehrkräfte wird reduziert sein, Schulabsentismus und emotionale Auffälligkeiten von Schüler*innen werden zunehmen, die Schere in den Leistungen und Lernausgangslagen deutlich auseinandergehen. Wir gehen von einem hohen Unterstützungsbedarf der Schüler*innen und einer ganz erheblichen Belastung der verbleibenden Lehrkräfte und der Schulleitungen aus, die wir im anhängenden Brief ausführen. 

Stellungnahme: 10 Jahre UN-BRK und die Umsetzung an Schulen in NRW - Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen werden diskriminiert

Unter der Federführung der LAG Schulsozialarbeit und in Kooperation mit der LAG Studium und Behinderung NRW und der Landeselternkonferenz hat der Landesverband Schulpsychologie NRW eine Stellungnahme an Frau Ministerin Gebauer, Herrn Staatssekretär Richter sowie die schulpolitischen Sprecher*innen in der Landtagsfraktion und die Mitglieder des Schulausschusses übersendet. Lernschwierigkeiten und -Störungen wie LRS und Rechenschwierigkeiten führen im schulischen Bildungssystem immer noch zu massiven Benachteiligungen hinsichtlich der Bildungschancen betroffener Schüler*innen. Im Erlass wird die Landesregierung dazu aufgefordert

- individuelle und bedarfsgerechte Förderung betroffener Kinder und Jugendlicher in der Schule verbindlich sicherzustellen und die Leistungsbewertung anzupassen,

- bei Bedarf ergänzende, außerschulische therapeutische Maßnahmen kostenfrei zu stellen,

- im Schulgesetz die notwendigen Voraussetzungen festzuschreiben und in der Folge die Ausführerlasse zu aktualisieren,

- eine Änderung von Bundesgesetzen (SGB) zu initiieren,

- die Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte bzgl. LRS und Rechenschwierigkeiten zu aktualisieren und zu intensivieren.

Die vollständige Stellungnahme findet sich im Anhang.

 

Fortbildungsbudgets für landesbedienstete Schulpsycholog*innen

Vor einigen Tagen wurden die Schulpsychologischen Beratungstellen von ihren Bezirksregierungen darüber informiert, dass die beantragten Fortbildungsbudgets in Höhe von 200 000 € für landesbedienstete Schulpsycholog*innen vom Land nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese unerfreuliche Nachricht kam ziemlich unerwartet. Vorab herrschte große Zuversicht, dass die Finanzierung von Fortbildung und Supervision - vor allem auch im Hinblick auf die in naher Zukunft kommenden neuen Schulpsycholog*innenstellen - nun endlich  angemessen gestaltet würde.

 

Der Landesverband hat seinem Unverständnis über das nicht genehmigte Fortbildungsbudget in einem Schreiben an Frau Ministerialdirigentin Blasberg-Bense und Herrn RBr Oppermann Ausdruck verliehen. Zum Lesen des Schreibens bitte auf Weiterlesen klicken.

Darüber hinaus hat der Landesverband eine Gesprächsanfrage an Frau Ministerin Gebauer und Herrn Staatssekretär Richter gestellt, um sich fachlich über die vergangenen und zukünftigen Veränderungen in der Schulpsychologischen Arbeit auszutauschen und notwendige flankierende Maßnahmen zur gelingenden Weiterentwicklung zu erörtern. Das Anschreiben findet sich im Anhang.

Weiterlesen: Fortbildungsbudgets für landesbedienstete Schulpsycholog*innen

Stellungnahme des Landesverbands Schulpsychologie zum Entwurf des 15. SchulRÄndG, hier konkret zu den geplanten Änderungen zu §54 SchulG NRW

Mitte Juli legte das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) den Referentenentwurf für ein 15. Schulrechtsänderungsgesetz (SchRÄG) vor.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Schulgesetz/Entwurf-Synopse-15_-SchulRAendG.pdf

Dabei sind aus schulpsychologischer Sicht die Änderungen bzgl. des §54 durchaus als problematisch anzusehen.

Der Vorstand des LV hat dazu eine Stellungnahme, siehe Anhang, abgegeben.

 

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