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Fortbildungsbudgets für landesbedienstete Schulpsycholog*innen

Vor einigen Tagen wurden die Schulpsychologischen Beratungstellen von ihren Bezirksregierungen darüber informiert, dass die beantragten Fortbildungsbudgets in Höhe von 200 000 € für landesbedienstete Schulpsycholog*innen vom Land nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese unerfreuliche Nachricht kam ziemlich unerwartet. Vorab herrschte große Zuversicht, dass die Finanzierung von Fortbildung und Supervision - vor allem auch im Hinblick auf die in naher Zukunft kommenden neuen Schulpsycholog*innenstellen - nun endlich  angemessen gestaltet würde.

 

Der Landesverband hat seinem Unverständnis über das nicht genehmigte Fortbildungsbudget in einem Schreiben an Frau Ministerialdirigentin Blasberg-Bense und Herrn RBr Oppermann Ausdruck verliehen. Zum Lesen des Schreibens bitte auf Weiterlesen klicken.

Darüber hinaus hat der Landesverband eine Gesprächsanfrage an Frau Ministerin Gebauer und Herrn Staatssekretär Richter gestellt, um sich fachlich über die vergangenen und zukünftigen Veränderungen in der Schulpsychologischen Arbeit auszutauschen und notwendige flankierende Maßnahmen zur gelingenden Weiterentwicklung zu erörtern. Das Anschreiben findet sich im Anhang.



Sehr geehrte Frau Blasberg-Bense, sehr geehrter Herr Oppermann,
 
mit großem Entsetzen haben wir als Vertreter*innen des Landesverbandes Schulpsychologie NRW e.V. 
die Information erhalten, dass die beantragten und dringend benötigten Fortbildungsbudgets für landesbedienstete
Schulpsycholog*innen im Haushalt 2020 nicht zugewiesen wurden. Angesichts der immensen Herausforderung im
Bereich der Team- und Organisationsentwicklung, die sich durch die Ausgestaltung der multiprofessionellen Zusammenarbeit
und der Einarbeitung vieler neuer Schulpsycholog*innen bei gleichzeitig top-down priorisierten Handlungs- und Themenfeldern
landesweit ergeben, ist das nicht hinnehmbar. Erschwerend kommt eine auch öffentlich formulierte hohe Erwartung von Seiten
des Ministeriums (siehe Aktionsplan gegen Gewalt) hinzu, dass sich die Stellenerweiterung im Bereich der Schulpsychologie in den
Schulen bei brennenden und hochkomplexen gesellschaftlich mitbedingten Phänomenen möglichst kurzfristig positiv bemerkbar
machen soll. Diese Ankündigung ist auch bereits in einigen Briefen der verschiedenen Personalräte aktiv aufgegriffen worden,
so dass hier sicher genau hingeschaut werden wird, inwieweit versprochene Wirkung auch erzielt werden kann. Schwächen
werden von Politik und Personalräten sicher schonungslos aufgedeckt werden, so dass die Schulpsychologie die volle
Rückenstärkung des Ministeriums durch Unterstützung unter anderem im Bereich der Organisationsentwicklung und Fortbildung
benötigt. Wir vertrauen darauf, dass Sie Ihrerseits alles erdenklich Mögliche tun werden, um hier kurzfristig Abhilfe zu schaffen.
Zusätzlich werden wir uns mit diesen Anliegen auch an die Ministerin wenden.
Mit freundlichen Grüßen Annette Greiner Katrin Quappen Uwe Sonneborn (Vorstand Landesverband Schulpsychologie NRW e.V.

 

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